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| ISBN: 349601413X ISBN: 349601413X ISBN: 349601413X ISBN: 349601413X | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wir empfehlen: | |||||||||||||||||||||||||||||||||
V-yramid (1982)
„V-ramid“, ein Wortspiel aus „Video“
und „Pyramid“, schließt an die skulpturale Formgebung des
„TV Cross“ an, bei dem ebenfalls die äußere Gestalt dem
Bildinhalt gleichrangig ist. Jeweils 20 aufeinandergestapelte Fernseher stehen
in einem Winkel von 90 Grad zueinander. Das Material, „Global Groove“,
„Lake Placid“ und neue Sequenzen, ist nach rein optischen Gesichtspunkten
ausgewählt. V-yramid erschließt sich für die Betrachter erst
aus einem größeren Abstand, weil erst dann die kaleidoskopartige
Gesamtwirkung der Bildschirme zum Tragen kommt. Der eigentliche Inhalt liegt,
wie bei den anderen Bändern, die für die Installation zusammengeschnitten
werden, nicht in dem Abgebildeten, sondern im Zusammenspiel der schnell wechselnden
Informationen. Durch den raschen Wechsel offenbaren die Bilder ihre ornamentalen
Qualitäten, was bei den hier kreisförmig zu Viererblöcken angeordneten
Fernsehern in der Gesamtschau wie ein Aufblühen von Farben und Formen gesehen
wird.
Video Gate (1982)
Hierbei handelt es sich um eine weitere
Installation von skulpturaler Gesamtqualität. Das „Video Gate“
bildete das Tor zur Hifi-Video-Messe in Düsseldorf und wurde
anschließend im dortigen Kunstmuseum ausgestellt, wodurch es
natürlich mit einer anderen Konnotation versehen
wurde.
Das Programm der Monitore war sehr kompliziert,
es liefen 3 verschiedene Bänder, die Monitore waren zudem noch facettiert.
Die inhaltliche Struktur der Bänder ahmte – allerdings ironisierend
ins Extrem getrieben – das kommerzielle amerikanische Fernsehen nach.
Die Installation zielt auf die moderne Medienwirklichkeit mit ihrem Überfluß
an Informationen ab, deren visueller Reichtum den Mangel an wirklichen Problemstellungen
überspielt.
1982 bis 1984 entstanden die Arbeiten
„Tricolor Video“, eine französische Flagge aus 384 Monitoren
und „V-Matrix (Tribute to Sergej Eisenstein)“, das ebenfalls aus
drei Bändern mit drei Farbzonen besteht.
TV Trichter
(1984)
Diese Arbeit Paiks präsentierte sich mit
99 Monitoren wieder als große, raumgreifende Installation. Die Monitore
hingen, mit dem Bildschirm nach unten, in fünf sich nach oben
verjüngenden Kreisen an der Decke und bildeten somit eine Art Trichter. Die
Geschwindigkeit, mit der sich die Bilder (aus „Hommage to Stanley
Brown“ und „V-Matrix“) ablösten, machte es
unmöglich, inhaltliche Zusammenhänge zuassoziieren. Die sich
verjüngenden Kreise der flackernden Monitore übten einen Sog aus, der
den Blick unwillkürlich in die Höhe zog.
The More, the Better
(1988)
Paiks bislang größtes Projekt wurde
1988 anläßlich der Olympischen Spiele in seiner Heimatstadt Seoul
realisiert. Es bestand aus einem Medienturm aus 1003(!) Monitoren, der mit
Filmmaterial von TV-Stationen aus 12 Ländern gespeist
wurde.
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